Jeder ist davon betroffen, Kinder, Handwerker, Familien, bis in den Adelsstand leidet das Volk unter schweren hygienischen Bedingungen, kleinste Verletzungen oder offene Wunden endeten oftmals tödlich. Ärztliche Versorgung war nur wenigen Menschen zugänglich, Klöster und Wundärzte waren in seltenen Fällen Helfer in der Not. Diese Rezeptur des Theresienöls war damals eine natürliche, pflanzliche und sehr kostbare Hilfe, eine Möglichkeit, Verletzungen, offene Wunden und Verbrennungen zu heilen. Dieses damals als „Wundermittel“ bezeichnete Wundöl war eines der wenigen effizienten Wundheilungsmittel dieser Zeit. Aufgrund ihrer natürlichen Wirkstoffe, spezieller Essenzen und deren einzigartiger Mischung werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt und dadurch konnten Heilerfolge ermöglicht werden. Diese ließen dieses Öl zu einem äußerst wertvollen hoch geschätzten Produkt werden.
Die in Söll ansässige Tiroler Familie von Frau Reitsamer erwarb urkundlich erwähnt im April 1936 den Bauernhof „zu Foisching“ vom Großvater des heutigen Söller Bürgermeisters, Johann Eisenmann. Seit dieser Zeit kam das heutige Theresienöl über diese Familie Menschen in Söll und Umgebung zu Hilfe. In erster Linie half dieses absolut beeindruckende Öl bei sämtlichen Brandverletzungen und erzielte hier nicht nur hervorragende Heilungserfolge sondern konnte in vielen Fällen eine drohende lebenslange Vernarbung verhindern, aber auch bei allen anderen Verletzungen oder schlecht heilenden Wunden war dieses Öl ein in der Bevölkerung beliebtes Heilmittel.
Frau Theresia Reitsamer hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, dieses ihr von Großmutter und Mutter überlieferte werthaltige und sehr wirksame Öl in größeren Mengen herstellen zu lassen, um damit mehr Menschen helfen zu können.
Heute wird Theresienöl in einer weiteren überarbeiteten und optimierten mittelalterlichen Rezeptur in Verbindung mit einem kompetenten Pharmapartner als kosmetisches Hautpflegeöl hergestellt. Dieses Theresienöl Hautpflegeöl kann als spezielles Pflegeprodukt über Apotheken österreichweit bezogen werden.
Einen Höhepunkt in der Geschichte dieser Theresienöl-Rezeptur stellt die Segnung des Öls im Vatikan zu Ostern 2009 dar. Im Segnungsbrief des Kaplans seiner Heiligkeit des Papst Benedikt XVI., Rektor der Anima Franz Xaver Brandmayr, bedankt sich die katholische Kirche für diese „kostbare Gabe“ bei Frau Reitsamer. |